Holzterrarium

Beim Terrarienselbstbau wird am häufigsten auf Holz zurückgegriffen, da dieses leicht zu verarbeiten ist, im Vergleich zu Glas leichter ist und besser isoliert. Dazu kommt noch, dass man es in jedem Baumarkt günstig erhalten kann.

Sehr beliebt sind Grobspanplatten (so genannte OSB-Platten). Diese werden sehr günstig als ganze Platten angeboten, aus denen man sich dann die benötigten Teile zurechtsägen kann. Eine einfachere und nicht viel teurere Möglichkeit besteht darin, die Platten direkt im Baumarkt oder Holzfachhandel zuschneiden zu lassen, der Vorteil liegt dabei bei sehr präzisen Schnitten und weniger Arbeit. Der Nachteil ist, dass beim Zuschnitt meist nur gerade Schnitte im 90°-Winkel möglich sind.

Es gibt natürlich eine große Auswahl, was Holzplatten betrifft: Beschichtete Spanplatten in unterschiedlichen Farben und furniert in unterschiedlichen Holztypen, die hervorragend dazu geeignet sind, das Terrarium der übrigen Wohnungseinrichtung anzupassen. Natürlich können auch alle anderen Holzplatten, wie z.B. Sperrholz- oder Siebdruckplatten, verwendet werden. Eine Auswahl an Holztypen finden Sie in der Rubrik Materialien.

Zum Verbinden der Holzplatten eignen sich Spanplattenschrauben (so genannte Spaxschrauben). Bevor die Platten verbunden werden, sollte auf jeden Fall mit einem kleinen Bohrer vorgebohrt werden, da sonst die Gefahr besteht, dass das Holz splittert. Zusätzlich sollte eine Versenkung für den Schraubenkopf gefräst werden, damit dieser bündig mit der Holplatte abschließt.

Um große Terrarien mit der nötigen Stabilität auszustatten, kann ein Gestell aus Kanthölzern bzw. Dachlatten und Metallwinkeln erstellt werden, die Holzplatten können dann einfach an das Gestell geschraubt werden. Wenn man Schrauben in der richtigen Länge verwendet, kann man die Platten auch von innen durch das Gestell verschrauben und erhält so eine schraubenfreie Optik.

Auch eine Zwischendecke für einen abgetrennten Lichtkasten, in dem die gesamte Technik untergebracht wird, kann an einem solchen Rahmen befestigt werden. Wenn kein Gestell verwendet wird, ist es auch möglich, eine solche Zwischendecke direkt an den Holzplatten zu befestigen.

Lüftungsflächen können einfach mit einer Stichsäge aus dem Deckel, der Frontblende oder an einer beliebigen anderen Stelle ausgesägt werden.

F>ührungsschienen für die Scheiben werden auf der unteren und oberen Frontblende mit Silikon befestigt. Die obere Führungsschiene muss doppelt so tief sein wie die untere. Nachdem das Silikon ausgehärtet ist, kann man die Maße der Scheiben mit einem Zollstock ermitteln. Bei diesem Schritt muss ganz genau gemessen werden, damit die Scheiben auch passen und sich zur Seite schieben lassen. Man misst von der oberen Innenseite der oberen Führungsschiene bis zur Oberkante der unteren. Da die obere Schiene doppelt so Tief wie die untere ist, fällt die Scheibe nach dem Einsetzen nicht aus der Führung.

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