Paludarien

Bau eines Paludarium für Bothriechis schlegelii

Autor: J.Herb

Maße: Länge 2,20m Höhe 1,90m Tiefe 0,60m

Materialien: Styrodur

Technische Austattung: Wasserteil: Stabheizer, Umwälzpumpe 1000 liter

Besatz: 1,2 Bothriechis schlegelii

Besatz Wasserteil: 1,2 Apistogramma cacatuoides, 1,1 Apistogramma nijsseni, 15 Corydoras reticulatus

Beleuchtung: 2 x 70 Watt HQI 1 x 250 Watt HQI

Klimatechnik: Beregnungsanlage ENT 5 Düsen, Axiallüfter. 2 x 8cm


Baubeschreibung:

Nachdem ich lange nach einer gewichtsgünstigen Variante für das Unterteil (Wasserbecken) des Paludariums gesucht hatte beschloss ich meiner Linie treu zu bleiben und es ebenfalls aus Styropor herzustellen. Es wurde viel "geunkt" aber letztendlich begann ich damit einzelne Styroporplatten mittels Styroporkleber aufeinanderzukleben.





Zuerst wurde grob die Struktur herausgekratzt und ein Armierungsgewebe in den dünnen Zementauftrag eingearbeitet.







Der nächste Arbeitsschritt bestand darin eine Nut in den Boden des Wasserteils einzuschneiden. Darin sollte später die Frontscheibe des Wasserteils verklebt werden.



In die Nut wurde mittels Aquariensilicon einen Alu U-Profil eingeklebt. Diese sind in fast jedem besser sortiertem Baumarkt erhältlich.



Ebenso wurden an den Außenkanten Alu-Winkel angebracht.



Die erste der 3 geplanten Versiegelungsschichten bestand aus Epoxidharz. Wichtig hierbei war auch in die Nut hineinzustreichen.





Für die 2 Schicht war GFK (Glasfaserkunststoff) geplant. Dessen Verarbeitung sich jedoch schwieriger gestaltete als ich es mir vorgestellt hatte.

Genaue Gewichtseinheiten und ein relativ zügiges Arbeiten sind erforderlich um dieses Material erfolgreich aufzubringen. Weiter darf die Glasfasermatte nicht geschnitten sondern muss abgerissen werden. Wichtig hierbei abermals das GFK in das U-Profil einzubringen.



Gut zu sehen hier die Fasern,..





Die 3 und letzte Schicht der Versiegelung erfolgte wieder mit Epoxidharz in dessen nasse Oberfläche Sand eingestreut wurde.





Nun begann ich mit dem einsetzen der Glasscheibe. Ich hatte mich aus Sicherheitszwecken für eine 10mm Floatglasplatte entschieden.





Ein 8 mm Glasstreifen wurde stirnseitig als Stabilisator angebracht. Ein Mittelsteg war aufgrund der geringen Höhe von 35 cm nicht nötig.



Der Unterbau wurde ebenfalls aus Styroporblöcken gestaltet. Auf den Boden kam , zwecks gleichmäßiger Gewichtsverteilung eine Holzplatte.



Der erste aber schwierigste Teil des Paludariums war nun geschafft.

Nachdem das Wasserbecken fertig war ging es an die Gestaltung des oberen Bereiches. Verwendet wurden wieder einzelne Styroporstücke die puzzle-ähnlich zusammengefügt wurden. Da die Rückwand mit 2,20 Meter Länge doch eine enorme Größe aufwies wurde sie in 4 Einzelteilen hergestellt.

Seitenteil:



Rückwand in der Entstehungsphase:



Nach dem ersten Kleberaufstrich:



Hier die Rückwand Teileansicht:



Zusammengeschoben:



Für die 3 HQI Strahler wurden aus der Deckenplatte Öffnungen herausgeschnitten und mit Alu-Winkeln eingefasst. Passende arretierbare Glasscheiben verhindern ein entweichen der Tiere.





Hier die Rückwand nach auftragen des Grundtones



Da ich die farbliche Gestaltung meiner Rückwände schon an anderer Stelle erklärt und beschrieben habe werde ich hier nicht näher darauf eingehen.



Direkt an der Decke wurde ein gekantetes Lochblech verklebt auf dem auch die Führung für die Frontscheiben entlangläuft.

Zusätzlich wurden 2 Axiallüfter mit je 8cm Durchmesser in die Decke eingebaut.



Gesamtansicht:



Auf der Glasoberkante der Frontscheibe wurde wiederum ein Alu-Winkel verbaut der die untere Lüftung mitsamt der Führungsschiene trägt.



Endergebnis:



Und hier noch ein paar Bilder vom fertig bepflanzten Paludarium:









Vielen Dank an Jürgen Herb (http://www.poison-snakes.de.gg) der uns den Text und die Bilder zur Verfügung gestellt hat!

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